Cogne-Tal

Unser Agriturismus liegt in Lillaz, ein Vorort von Cogne, 1.610 üdM.

Lillaz ist ein typisches kleines Dorf im Cogne-Tal, hier entzweit sich das Tal in zwei weitere Seitentäler: das Tal Valeille und das Tal Urtier.

Das Cogne-Tal, eine Perle der Alpen, liegt mitten des Nationalparks Granparadiso. Der Nationalpark Granparadiso ist der älteste Park Italiens und wurde 1922 gegründet, als König Vittorio Emanuele III von Savoyen Ihre Jagdrevier dem Staat schenkte. Aus dem Jagdrevier stellte der Staat ein geschütztes Gebiet auf, mit dem Ziel die Ökosysteme der Täler um das Massiv des Gran Paradiso zu bewahren.

Im Nationalpark Granparadiso wachsen und werden hunderte von Pflanzen- und Tierarten, die typischerweise das Alpengebiet bewohnen, bewahrt. Die häufigsten Bäume in den Talgrundwäldern sind die Lärche mit Fichten, Zirben und seltener mit Tannen zusammengemischt. Wie man die Talflanken besteigt, weichen die Bäume zu den breiten Weiden und später zu Felsen und Gletscher. Typische Bewohner des Parks sind Steinböcke (das Symbol des Nationalparks), Gämse, Murmeltiere, Fuchse, Hermelin, Königsadler und Bartgeier.

Die Wasserfälle von Lillaz

Das Stolz des Dorfes Lillaz sind die Wasserfälle, die man leicht zu Fuß in wenigen Minuten erreichen kann.

Die Wasserfälle, die schönsten Wasserfälle Aosta-Tals, werden von drei großen Felsblöcke gebildet, insgesamt erreichen die Wasserfälle eine Höhe von 150m und werden von den Gewässer des Flusses Urtier gebildet.

Die Landschaft bietet wunderschöne Ausblicke auf die Geltscher der Valleille und der Sengie.

Im Sommer sind die Wasserfälle Ziel von Wanderungen, die einem die Landschaft genießen lassen.

Im Winter dagengen verwandelt sich das Wasser ins Eis und wird dadurch eine Eiswand gebildet, die die Eiskletterer hochklettern.

Lillaz und die wunderschöne Cogne-Tal bieten Touristen zahlreiche Aktivitäten für jeden Geschmack und jede Jahreszeit.

Sommeraktivitäten

Dank der vielfältigen Landschaft bietet das Cogne-Tal die Möglichkeit sowohl einfache Wanderungen für Familien als auch Trekking auf Hochgebiete, die mehr für experte Wanderer geeignet sind, zu unternehmen. Nicht zu vergessen sind die herausfordernde Strecke für Bergsteiger. Alle Wanderwege führen durch den heimischen Pflanzen-und Tierreich des Nationalparks Gran Paradiso. Wir können Ihnen gern helfen, den geeignetsten Ausflug auszuwählen oder Sie können an einer der Wanderungen teilnehmen, die die Parkwächter zur Sichtung und Entdeckung der Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks organisieren.

Kletterer können sich auch an Kletterwände vergnügen.

Zur Wahl kann man das Tal zu Pferd oder mit dem Mountainbike entdecken, als Alternative kann man fischen gehen oder Tennis spielen. Und für die Kleine gibt es die Möglichkeit Minigolf zu spielen.

Wintersportarten

Das Cogen-Tail ist ein Skigebiet und deckt über 80 Km Skipisten, auf denen auch wichtige Wettbewerbe wie die Weltmeisterschaft und die „Marcia del Gran Paradiso“ (das Wettlauf des Gran Paradiso) stattfinden.

Eine Sesselbahn und eine Seilbahn ermöglichen im Winter auf einer Höhe von 2252 Meter Alpin Ski zu treiben. Außerdem kann man auch mit Ski über den schneebedeckten Gipfel laufen und in den Berghütten V. Sella und Sogno di berdzé übernachten.

Ski ist nicht die einzige Wintersportart; Sie können zu Fuß oder mit Schneeschuhen über signalisierte Routen wandern und die schneeweiße Landschaft genießen.

Auch im Winter werden Wanderungen mit Schneeschuhen sowohl tagsüber als auch Nachts organisiert.

Kultur

Klöppeltechnick, die Kunst Spitzen am Klöppelkissen (les dentelles de Cogne) zu zaubern, ist eine der handwerklichen Tradition des Tals, die mündlich und ohne die Hilfe von Zeichnungen von Mutter zu Tochter übermittelt wird.

Eine andere Möglichkeit mit der Tradition vom Cogne-Tal in Kontakt zu kommen, ist la Maison Gerard Dayné zu besichtigen, ein altes Landhaus aus dem 17. Jahrhundert aus Holz und Stein gebaut, ein Beispiel der valdostanischen Architektur.

Heute beherbergt das Haus ein ethnographisches Museum, wo das Leben von damals dargestellt wird; man kann in einer realen Umgebung verstehen, wie die Bewohner von Cogne im 18. Und 17. Jahrhundert gelebt haben und wie die Räumlichkeiten der Häuser von damals strukturiert waren.

… und noch mehr Kultur in Aostatal

  • Die römische Brücke Pont d’Ael: Eine der eindrucksvollsten römischen Bauwerke der Provinz Aosta ist die 2000-jährige Brücke von Pondel (oder Pont d’Ael) am Eingang des Cognetales, die in einer Höhe von mehr als 60m die Schlucht der Grand Eyvia überspannt. Die Aquäduktbrücke aus Bruchsteinmauerwerk wurde im Jahr 3 v. Chr. von zwei römischen Pächter gebaut, Aimo und Avilio, liegt etwa 82 Meter über dem Wasserlauf und ist 50 Meter lang.
  • Die Schlösser im Aostatal und die „Forte di Bard“ (Festung Bard): die Region Aostatal ist reich an mittelalterlichen Schlösser, einige davon sind die Burg von Fenis aus dem 14. Jahrhundert, das Schloss Issogne, die Burg von Verres und das Schloss von Sarre, das als Wohnsitz der königlichen Familie diente. Und noch das Schloss von Saint-Pierre, das Heute das Museum der Naturwissenschaften beherbergt. Die Festung von Bard liegt am Eingang des Aostatals. Am Fuß der Festung befindet sich der Ort Bard.
  • Die römische stadt Aosta: wurde 25 v. Chr. von den Römern mit dem Namen Augusta Praetoria gegründet. In Aosta befinden sich wichtige Überreste und Denkmäler wie der Bogen Augustus, das Tor Praetoria, das Theater, das forensische Kryptoportikus, der fast komplett aufbewahrte Mauerring.